Zielsetzung des Projektes 2017-04-18T12:47:26+00:00

Zielsetzung des Projektes

Niedrigschwellige Arbeitsangebote

Ausgangspunkt im Rahmen einer zeitlich befristeten Beschäftigung in den Gewerken und den angegliederten Arbeitsfeldern des Burgbaus Friesach sind niedrigschwellige Arbeitsangebote auf der Ebene von Hilfstätigkeiten. Auf Basis dieser Angebote und begleitet von Vorarbeitern qualifizieren sich die Transitarbeitskräfte durch den Erwerb fachlicher Fertigkeiten in alten Handwerkstechniken sozusagen „by the way“. Eine geregelte Arbeitszeit gibt den Alltag Struktur und die Unmittelbarkeit der handwerklichen Tätigkeit an sich stärkt das Selbstbewusstsein im Sinne der Wahrnehmung eigener Leistungsfähigkeit. Zu entdecken gilt dabei, welche alternativen Betätigungsfelder möglich wären und inwiefern es noch Talente und Fähigkeiten gibt, die sich gut gerade in handwerklichen Berufen einsetzen ließen. Durch diese Arbeitserfahrungen und durch die individuell abgestimmte sozialpädagogische Begleitung stabilisieren sich die Mitarbeiter/innen und erhöhen damit ihre Beschäftigungsfähigkeit. Es gilt, eine prospektiv Sichtweise auf die eigene Berufsbiografie zu entwickeln.

Sozialpädagogische Betreuung

Neben der Einschulung in Richtung Arbeitssicherheit wird in den ersten beiden Wochen vor allem individuell geklärt, wie eine bestmögliche Reintegration in den Arbeits- und Weiterbildungsmarkt aussehen kann bzw. welche Hemmnisse dem entgegenstehen. Hierzu wird über den gesamten Zeitraum der Beschäftigung, wenn notwendig, das psychosoziale Angebot genutzt und die Transitarbeitskräfte in Form einer individuellen, bedarfsgerechten Hilfestellung durch eine entsprechende Begleitung motiviert, Problemlagen bestmöglich aufzulösen. Diese Vorgehensweise dient in erster Linie der Wiederherstellung und Verbesserung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit, der Verhinderung von Ausgrenzung und der Armutsprävention.

Erstellung eines Kompetenzprofils

Mit jedem/jeder Teilnehmer/in wird gemeinsam mit den sozialpädagogischen Fachkräften ein Kompetenzprofil erstellt aus dem auch hervorgeht, welche Maßnahmen hinsichtlich einer Reintegration in den Arbeitsmarkt individuell sinnvoll sind.

Inhalte dieses Kompetenzprofils sind

  • der Status quo der personalen und fachlichen/beruflichen Kompetenzen im Sinne von Kenntnissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Erfahrungen
  • die persönliche Motivlage als Ausgangspunkt für das Auffinden von Entwicklungspotentialen und die
  • Klärung der Lernbereitschaft zur individuellen Weiterbildungsplanung