Zielgruppe/n 2018-02-15T15:48:58+00:00

Zielgruppe/n

sonstige marginalisierte Gruppen, die eine geringe Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit aufweisen und die einer Unterstützung bei der Heranführung an den Arbeitsmarkt bedürfen:

Unter dieser Personengruppe sind auch jene Erwerbslose zu finden, welche lediglich aufgrund ihres Alters sehr geringe Chancen am Arbeitsmarkt haben. Meist handwerklich erfahren, blicken sie auf ein langes Erwerbsleben, sehr oft im Bau- und Baunebengewerbe, zurück. Sie sind motiviert zu arbeiten, aber oft wegen der Erfolglosigkeit vieler Bewerbungen entmutigt. Bei dieser Gruppe ist vordergründig wichtig, trotz fortgeschrittenen Alters Perspektiven in Richtung anderer Arbeits- und Berufsfelder zu entwickeln. Dabei wird wesentlich sein, die Bereitschaft für Weiterbildungen durch entsprechende sozialpädagogische Begleitung zu erhöhen. Bevorzugt aufgenommen werden Personen, die Erfahrung um Bau- und Baunebengewerbe haben und nur marginale gesundheitliche Einschränkungen aufweisen, die sie aber nicht mehr befähigen, auf einer Baustelle am primären Arbeitsmarkt unterzukommen.
Eine persönliche Motivationslage zur grundsätzlichen Bereitschaft, sich auch umschulen zu lassen, ist von Vorteil.

bildungsbenachteiligte und niedrig qualifizierte Personen: 
Bildungspolitische Untersuchungen weisen nach wie vor darauf hin, dass der Bildungsgrad von schichtspezifischer Zugehörigkeit abhängt. Gerade so genannten Unterschichtsangehörigen fehlen oft notwendige Schulabschlüsse oder sie brechen oft eine Lehre ab. Unser österreichisches Bildungsangebot bietet viele Möglichkeiten, auch im Erwachsenenalter Bildungsabschlüsse zu machen. Lehrabschlüsse können nachgeholt oder teilverkürzte Lehren absolviert sowie passende Weiterbildungen besucht werden. Bevorzugt aufgenommen werden Erwerbslose, die Interesse am Erlernen handwerklicher Fertigkeiten und grundlegendes Interesse an fachspezifischen Aus- und Weiterbildungen haben.

arbeitsmarktferne Personen mit Migrationshintergrund:
Eine erfolgreiche Integration von Migranten in der neuen „Heimat“ lässt sich am besten bewerkstelligen, wenn sie am gesellschaftlichen Leben durch Arbeit teilnehmen können. Die möglichst frühe Einbindung von Migranten in Arbeitsprozesse transportiert am verlässlichsten auch jene Werthaltungen, die die ansässige Bevölkerung kulturell prägten und ihr bei Zuwanderern wichtig sind. Im ESF Projekt „Hand-Werk“ möchten wir vor allem männliche Migranten mit Erfahrungen im handwerklichen Bereich, vorteilhaft sind Arbeitserfahrungen im Bau- und Baunebengewerbe, beschäftigen.

arbeitsmarktferne Personen mit geringer Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit:
Dieser Personengruppe helfen die niedrigschwelligen Arbeitsangebote, hauptsächlich Hilfsarbeitertätigkeiten in den Gewerken, beim Wiedererlernen einer auf einen Arbeitstag hin bezogenen Alltagsstruktur. Die möglichst individuell ausgerichtete sozialpädagogische Betreuung fördert dabei das Durchhaltevermögen und motiviert die Mitarbeiter/innen, wieder berufliche Perspektiven zu entwickeln und korrigiert Einstellungen in Richtung  einer fatalistischen Lebenshaltung. Motivierend wirkt dabei auch, als Mitarbeiter/in Teil eines außergewöhnlichen Projekts zu sein. Bevorzugt  aufgenommen werden arbeitsmarktferne Personen mit Erfahrungen in handwerklichen Tätigkeiten.